Welche wirtschaftliche Bedeutung kommt dem Export zu?
Export, der • Ex | port • lat. exportare
In einem Industrieland wie Deutschland werden täglich Millionen Artikel produziert und verkauft. Das sind zum Teil wesentlich mehr Artikel als die Bevölkerung je kaufen könnte.
Überschüssige Artikel die nicht in Deutschland verkauft werden müssten somit gelagert oder vernichtet werden. Damit die Lager der produzierenden und transportierenden Firmen und die Müllhalden nicht überlaufen muss der Überschuss irgendwo hin. Alle Firmen wollen ja schließlich auch Gewinne erwirtschaften und das geht nicht damit das diese Artikel gelagert oder vernichtet werden.
Aber wohin damit? Diese Artikel werden dann in andere Länder verkauft, also exportiert. Das heißt Waren die in Deutschland nicht gebraucht werden, bekommt das Ausland. Somit können die Firmen auch weiterhin Gewinne mit Artikeln erwirtschaften, die in Deutschland nicht abgesetzt wurden.
Der Export deutscher Güter hält sich stetig und konsequent
Deutschland darf sich mit zehn Titeln als Exportweltmeister schmücken, damit liegen die Deutschen sogar vor ihren Fußballern die lediglich dreimal Weltmeister wurden.
Von 1986 bis 1988, 1990 und von 2003 bis 2008 war Deutschland Exportweltmeister. In 2009 wurde Deutschland dann von China abgelöst und 2010 von den USA. Die Ablösung durch die USA kann leicht mit dem wieder erstarktem Dollar erklärt werden. Auch in 2011 ist Deutschland wieder dabei Exportweltmeister zu werden. Eine stark wachsende Wirtschaft, weitaus stärker als die USA zurzeit, bringt auch viele Exporte mit sich. Vielleicht kommt in diesem Jahr ja ein weiterer Titel hinzu.
Welche Güter machen den Export unerlässlich?
Während in Deutschland vor allem Autos, Autoteile und Dienstleistungen den Großteil der Exportierten Güter ausmacht, exportiert China vor allem Kinderspielzeug und Technik. Die USA trumpfen beim Export vor allem mit Computern und Militärgerätschaften sowie Waffen.
Die USA exportieren vor allem nach Kanada, Kanada bezieht rund zwanzig Prozent aller Exportgüter. Bei Deutschland sieht dies schon anders aus, es gibt nicht nur einen großen Exportpartner wie die USA Kanada haben. Esportiert werden die Güter vor allem nach Frankreich (zehn Prozent), USA (zehn Prozent) und in die Niederlande (sieben Prozent).