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Import - Wichtiger Bestandteil der Globalisierung

Import, der • Im | port • lat. importare

ImportUnter dem Begriff Import versteht man die Einfuhr von bestimmten Waren wie Textilien, Lebensmittel und Technologien, aber auch wirtschaftlichen Dienstleistungen in ein bestimmtes Land. Dabei ist wichtig, dass die Produzenten der importierten Waren ihren Hauptsitz nicht in dem Land haben, in den sie die Güter bringen. Das Gegenteil von Import ist der Export. Hierbei handelt es sich um die Ausfuhr von Ware. Kein Land kommt heute mehr ohne Import aus, da viele Länder beispielsweise Rohstoffe besitzen, die im eigenen Land nicht vorkommen, aber für bestimmte Zwecke dringend gebraucht werden. Eröl ist hierfür ein klassisches Beispiel. Trotzdem gab es in der Geschichte Versuche von Staaten, völlig ohne Import auszukommen. Die wohl bekanntesten Beispiele hierfür sind Deutschland zur Zeit des Dritten Reiches und Japan. Der Inselstaat im Pazifik ließ über Jahrhunderte hinweg keinen Handel mit anderen Nationen zu und schnitt sich komplett von der Außenwelt ab. Import ist heute ein wichtiger Teil der weltweiten Globalisierung und verbindet verschiedene Völker auf einem wirtschaftlichen, aber auch auf einem kulturellen Weg. Die Vorstellung, es gäbe keinen Import und Export ist utopisch.

Expandierender Import als Dienstleistung?

Der Austausch von bestimmten Waren und Dienstleistungen findet seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte statt. Schon seit jeher machten es sich die Menschen zu Nutzen, Dinge untereinander zu tauschen. Der Profit, der dadurch hervortrat, war eine gute Motivation, den Import auszubauen.

Seit dem 15. Jahrhundert fand Import schließlich in einem höheren Maße statt. Europäer entdeckten die Welt für sich und bauten große Handelsstraßen, die bis in das östlichste Asien reichten. Einige dieser Straßen existierten jedoch schon im Mittelalter und wurden über Jahrhunderte hinweg gepflegt. Sie bildeten die Grundlage für einen regen Handel in Europa und in der ganzen Welt.

Die sich verdichtende Quote beim Import in Deutschland

Aufgrund der steigenden Weltglobalisierung und der immer dichter werdenden Verflechtung de Staatsbeziehungen steigt die deutsche Importquote jährlich. Im Jahr 2010 belief sich die Summe der importierten Güter nach Deutschland auf 806,2 Mrd. Euro. Im Vergleich zum Vorjahr stellt diese Zahl einen Anstieg des Imports um 21,3 % dar. Die meisten Waren importiert Deutschland aus Frankreich, den Niederlanden und China. Meist handelt es sich dabei um Industrie- und Technologieteile.

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Trotz der vielen Importe gilt Deutschland jedoch als ein klassisches Exportland. Sie Zahlen der ausgeführten Waren und Dienstleistungen aus Deutschland sind wesentlich höher als genannten Importzahlen.

Copyright © 2011 - Industrie und Handel. Alle Rechte vorbehalten. | Letzte Aktualisierung: 27.10.2011