Industrie und Handel
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Die segmentierte Industrie als Grundlage der Wirtschaft

siehe Industrie und Handel

Der Teil einer Wirtschaft, die in erster Linie aus der Erstellung und dem Handel - meist mit mechanischer Unterstützung - besteht, wird als Industrie bezeichnet. Die Industrie steht also im exakten Gegensatz zum Handwerk und umfasst im Allgemeinen auch die Herstellung einer großen Masse und nicht nur weniger Einzelteile. Meist werden die Produkte für den gesamten Welthandel hergestellt. Somit verlassen täglich große Mengen unterschiedlicher industrieller Güter die hiesigen Produktionsstätten.

Unterteilt wird die Industrie in verschiedene Zweige, beispielsweise in die Lebensmittel- oder die Glasindustrie, in die sich Unternehmen aufgrund der ausreichenden Klassifikation meist problemlos einordnen können.

Moderne Industrie durch industrielle Revolution

Die sogenannte industrielle Revolution brachte zum einen die Massenproduktion und zum anderen das Verlangen der Gesellschaft nach austauschbaren und identischen Produkten mit sich. Erstmals musste die Produktion und die Herstellung von Gütern und Waren also in gewisser Weise automatisiert und vor allem standardisiert werden. Hier fanden auch Standards und Normungen, wie ISO und DIN, ihren Ursprung. Zudem wurde zu dieser Zeit auch die Notwendigkeit fehlerfreier und einheitlicher Güter sichtbar, so dass dem entsprechend eine angemessene Qualitätsprüfung hergestellter Industriegüter ins Leben gerufen wurde. Um die Qualitätsprüfung tatsächlich auch durchführen zu können, mussten Messtechniken entwickelt werden, die über die Jahre ausgereift wurden und heute nur noch minimale Abweichungen zulassen.

Bis heute gibt es eine stetige Weiterentwicklung der Qualitätskontrollen und verschiedene Arten, diese in Produktionsstätten fachgerecht anzugehen. Im Vordergrund steht jedoch noch immer der Anspruch, perfekte und damit so genannte Null-Fehler-Produkte herzustellen.

Beginnt die (Rück-)Entwicklung der Industrie?

Wo man früher das industrielle Gewerbe stets mit einer Fabrik in Verbindung brachte, könnte man durch deren Verfall und Wegsterben heute schnell den Eindruck bekommen, dass auch die Industrie selbst scheinbar kaum noch existiert.

Wo früher riesige Hallen standen, findet man durch neueste Technik heute oft nur noch unscheinbare Gebäude, die im Innern weitaus weniger Menschen beschäftigen, als dies noch vor einigen Jahrzehnten der Fall gewesen ist. Meist werden in Deutschland überwiegend hochwertige und exklusive Industrieerzeugnisse hergestellt. Durch das Just-in-time-Verfahren wird darüber hinaus weitestgehend auf eine Lagerhaltung verzichtet. Dies ermöglicht es den Produktionsstätten, während der Herstellung ihrer Güter auf eine langfristige Lagerhaltung zu verzichten und hohe Kosten einzusparen. Die Überprüfung der Qualität von Produkten wird jedoch auch heute noch nur sehr selten automatisch vollzogen, sondern an vielen Industriestandorten stichprobenartig und manuell kontrolliert. Doch eine manuelle Kontrolle bringt sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich.

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Durch den Einsatz geschulter Mitarbeiter entstehen einem Unternehmen bei der Kontrolle zusätzliche, teils hohe Kosten. Eine solche Kontrolle kann jedoch wesentlich präziser und verlässlicher als durch die Zuhilfenahme von Maschinen durchgeführt werden. Ein Aspekt, der bezeichnend für bessere Ergebnisse und eine bessere Qualität produzierter Güter in der Industrie steht.

Copyright © 2011 - Industrie und Handel. Alle Rechte vorbehalten. | Letzte Aktualisierung: 05.10.2011